Hammerwalke, verdichtet das Gewebe

Was ist Loden?


Loden wird aus hunderprozentig natürlicher Wolle gewonnen. Diese wird in bis zu 40 aufwendigen Schritten verarbeitet. Dabei wird aus der Wolle ein Garn gesponnen, das zu einem Wollstoff gewoben wird. Das Walken bezeichnet das "Kneten" des nassen Stoffes bis dieser verfilzt. Dadurch entstehen Eigenschaften, die den traditionellen Stoff zu einem natürlichen Funktionsstoff macht. Seit jeher wird dazu die Schurwolle vom österreichischen Bergschaf gewonnen. Um die Qualität zu veredeln wird darüber hinaus auch feine Wolle von anderen Tieren hinzugefügt. Dazu zählen Alpakas, Merinoschafe, Angorakaninchen und Kaschmirziegen.

Besondere Eigenschaften von Lodenstoffen


Herzstück der Lodenproduktion von Steiner1888 ist das Walken. Durch diesen Vorgang wird der Wollstoff verdichtet und es entsteht ein natürlicher Wetterschutz. Das Material wärmt, atmet und regeneriert.

Wasserabweisend

Durch die dichte Oberfläche und den natürlichen Fettgehalt der Wolle entsteht eine Imprägnierung. Je nach Stärke des Regens können mit einem Produkt von Steiner1888 mehrere Stunden im Nassen verbracht werden.

Feuchtigkeitsspendend

Die Wollfaser kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen ohne sich nass anzufühlen. Die Feuchtigkeit wird von der Faser aufgenommen und langsam wieder abgegeben.

Windabweisend

Die verfilzte Oberfläche des Lodens von Steiner1888 schrumpft beim Walken. Durch diese Verarbeitung werden die Fasern miteinander zu einer Struktur verbunden die windabweisend wirkt.

Atmungsaktiv

Trotz der dichten Oberflächenbeschaffenheit des Lodens sind seine Fasern in der Lage sowohl Körperwärme als auch kalte Luft zu speichern. Damit wird für guten thermischen Ausgleich gesorgt.

Geruchshemmend

Wolle hat die Fähigkeit Gerüche zu neutralisieren. Kunstfasern müssen nach einmaligem Tragen gewaschen werden. Bei Loden reicht bereits ein einfaches Lüften um Schweiß und ähnliches aus den Fasern zu bekommen.

Schwer entflammbar

Loden besitzt durch seinen natürlich hohen Eiweißgehalt eine geringe Anfälligkeit gegenüber Funkenflug und Feuer. Im Gegensatz zu synthetischen Fasern ist er dadurch schwer entflammbar.

Wollarten


Seit der Gründung der Lodenmanufaktur verarbeitet das Familienunternehmen am Fuße des Dachsteins Wolle zu robusten Decken. In mehr als vierzig Arbeitsschritten werden sie gesponnen, traditionell gewoben, gewalkt und endgefertigt. Im Zuge dessen wird jedes einzelne Stück mehreren Qualitätskontrollen unterzogen. Alle Decken sind durch ihre gewalkten Oberflächen atmungsaktiv, schmutzabweisend und reagieren antistatisch bei trockener Heizungsluft. Dadurch schaffen diese Produkte Made-in-Austria ein gesundes Klima im Wohnbereich.

Österreichisches Bergschaf

Robust, warm, klassisch schön.

Das Bergschaf hat in den österreichischen Alpen seinen Ursprung. Die
Tiere werden zweimal jährlich vor und nach der Almsaison geschoren. Aus
der Wolle stellt Steiner1888 Decken in unvergleichlich strapazierfähiger
und wohlig-warmer Qualität her. Wolldecken aus Schurwolle des
Bergschafes sind nässe- und schmutzabweisend. Dadurch sind sie auch
bestens für den Außenbereich geeignet. Immer öfter werden sie auch als
gesunde Schlafdecken eingesetzt.

Alpakawolle

Leicht & farbenfroh.

Die Wolle des Alpakas weist eine ausgezeichnete Wärmeeigenschaft auf. Grund dafür ist die Faserstruktur. Diese sorgt für einen perfekten Wärmeausgleich und ist darüber hinaus sehr leicht. Heimtextilien aus Alpaka Schurwolle gelten als langlebig da sie dreimal so reißfest ist wie Schafwolle. Färbungen von Alpaka Textilien wirken besonders leuchtend. Auch ungefärbt erstrahlt die Wolle in unvergleichbar schönen Naturtönen. Aufgrund ihrer antibakteriellen Komponenten ist die Alpaka Wolle die perfekte Deckenwahl für Allergiker. 

Alpakas

Merinowolle

Luftig weich, herrlich warm.

Die wohl bekannteste Schafart ist das Merinoschaf. Seine Schurwolle gilt
als besonders fein, elastisch, antistatisch und feuerabweisend. Es
liefert zwischen zwei bis drei Kilogramm edelster Wollqualität pro Jahr.
Decken aus dieser Wolle gelten als besonders luftig, weich und warm. Im
Sommer wirken diese Fasern kühlend, im Winter wärmend. Äußere Einflüsse
wie Schmutz und Gerüche machen dem feinen Material nichts aus.

Angorawolle

Warm, herrlich auf der Haut.

Gemeinsam mit der Schurwolle der Kaschmirziege gilt Angorawolle als Edelhaar. Sie stammt vom Angorakaninchen, das dafür extra gezüchtet wird. Die Wolle gilt als leichteste Naturfaser und übertrifft mit ihrer Geschmeidigkeit selbst Seide. Die hohlen Fasern sind ideale Wärmespeicher und geben Feuchtigkeit wieder nach außen ab.

Durch ihre wärmende und schweißabsorbierende Eigenschaft wird der Angorawolle eine heilende Wirkung nachgesagt. Ein weiterer Vorteil ist die naturbelassene, stark schmutzabweisende Faser. Produkte aus dem Angorahaar müssen deshalb noch seltener gewaschen werden.

Kaschmirwolle

Für wahre Kenner.

Die Kaschmirziegen stammen aus der gleichnamigen Region im asiatischen Raum. Ihr Wollkleid ist dicht, da sie in rauen Bedingungen auf rund 4000 Meter Höhe bei bis zu minus 40 Grad leben.

Das edle Haar wird aus der Unterwolle gewonnen. Es gilt als feinfaserig und zählt zu den edelsten Wollarten. 

Steiner1888 wählt Cashmere für Wohndecken aufgrund ihrer weichen aber widerstandsfähigen Vorzüge. Sie wärmt um ein Vielfaches besser als Schafwolle und knittert nicht. Kaschmirwolle ist das idealste Material für Heimtextilien. Durch ihre Langlebigkeit sind Kaschmirdecken von bleibendem Wert.